Am 28.09.2017 veröffentlicht Koch Media Jackie Chan´s "Kung Fu Yoga". Passend dazu habe ich am Wochenende ein Rezensionsexemplar von Koch Media zugesandt bekommen, was ich mir dann auch gleich einmal in diesem Review vornehmen möchte.

Dabei möchte ich zum Anfang einmal Jackie Chan mit "Ich liebe Indiana Jones" zitieren - und diese harmlose Aussage ist auch hier Programm, denn mit 62 Jahren spielt er einen Archologen, der gern auch mal auf actionreiche Schatzsuche geht. Und die Archologie und Schatzsuche ist dann auch nicht das Einzige, was hier von dem erfolgreichen Hollywoodblockbuster übernommen wird.

Trotz der nicht zu übersehenen Anleihen hat "Kung Fu Yoga" doch auch viele eigenständige Dinge zu bieten, so dass ich den Film nicht als Plagiat betiteln möchte. Die Story ist nicht neu und hebt sich auch nicht unbedingt von den typischen Jackie Chan Filmen ab. Aber was ich bei "Kung Fu Yoga" wirklich positiv hervor heben möchte, sind die vielen eigenständigen Ideen und auch witzige Momente, die ich so seit langem nicht bei Jackie Chan gesehen hatte.

Dabei fällt in den ersten Minuten schon der Bollywood-Einfluss auf, der überraschend locker wirkt. Ob es die farbliche Bildgestaltung, die Kameraeinstellungen oder auch die erfrischenden Ideen in der Story - Bollywoodkitsch kann auch mal Spass machen, was "Kung Fu Yoga" eindeutig belegt.

Etwas überzogen empfand ich den Einsatz von CGI Effekte, wobei in den ersten Minuten des Films reine "Animationsfilmchen" die Storyeinleitung bringen. Gerade hier wirkt das dann zu künstlich und zu aufgesetzt, was sich dann auch in einem sehr überzogenem Autorennen wiederspiegelt. Aber gerade bei der Verfolgungsjagd wird auch eindurcksvoll bewiesen, dass CGI auch sinnvoll und witzig genutz werden kann. Ich sag nur "Löwe", da ich nicht Spoilern möchte.

Wie schon angemerkt, ist die Story nicht besonders originell und daher wird auch von den Schauspielern nicht unbedingt viel Talent abgefordert. Und auch in den Actionsszenen merkt man Jackie Chan dann an, dass er mittlerweile über 60 ist und das auch deutlich zu sehen ist. Aber die Action macht trotzdem Spass, da Jackie Chan von einem jungen Team von Schauspielern unterstützt wird, die diesen Part dann gut übernehmen können und mit gekonnten Schnitten, fällt das Manko dann auch kaum noch auf.

Ordentlich auch die deutsche Synchronisation. Jackie Chan mit gewohnter Stimme, ist man einfach gewöhnt und der Sprecher macht mit aller Routine seine Arbeit wie immer. Auch die übrigen Sprecher sind gut gewählt, so dass man der deutschen Lokalisation nichts negatives anlasten kann

Fazit
Empfehlenswert 3,0 von 5

Seit langem mal wieder ein Jackie Chan Film, der mich etwas unterhalten konnte. Auch wenn man hier die typische, seichte Jackie Chan Unterhaltung bekommt, kann "Kung Fu Yoga" durchaus mit dem ein oder anderen Einfall punkten. Bollywood-Einflüsse machen dann eine gute Figur, so dass ingesamt ein durchaus unterhaltender Film heraus gekommen ist.

Kung-Fu Yoga Official Trailer #1 (2017) Jackie Chan, Disha Patani Action Comedy Movie HD

Filminhalt:

Eine sagenumwobene Legende führt Chinas größten Archäologen Professor Chan mit einer indischen Kollegin zusammen. Mit Unterstützung von Schatzjäger Jones und verfolgt vom skrupellosen Randall brechen sich nach Tibet auf, von wo sie ihre mit spektakulären Stunts gespickte Schatzsuche über Dubai bis nach Indien führt. Hier findet vor sagenhafter Kulisse endlich zusammen, was zusammen gehört: Kung Fu und Yoga.

Releasedatum: 2017-09-28

Kung Fu Yoga

Gong fu yu jia

Martial Arts Real-Film

Releasedatum: 2017-09-28
Publisher: Koch Media


Jackie Chan

Geboren in Hongkong am 1954-04-06 00:00:00

Jackie Chan, MBE (chinesisch 成龍 / 成龙, Pinyin Chéng Lóng, kantonesisch Sing Lung; * 7. April 1954 in Hongkong) ist ein chinesischer Schauspieler des Martial-Arts-Films, Filmproduzent, Drehbuchautor, Filmregisseur, Stuntman und im ostasiatischen Raum auch als Sänger bekannt. Geboren wurde er in Hongkong als Sohn von Charles und Li-Li Chan. Sein Geburtsname war Chan Kong-Sang (chinesisch 陳港生, Pinyin Chén Gǎngshēng), was so viel bedeutet wie „der in Hongkong geborene Chan“. In der Filmindustrie von Hongkong vermarktete man Chan anfangs wie viele andere als Nachfolger von Bruce Lee, der 1973 verstorben war und dessen Tod der Filmindustrie in Hongkong einen schweren Schlag versetzt hatte. Filmemacher suchten einen neuen Bruce Lee, während sich Chan selbst aber nie als dessen Nachfolger sah. Er kreierte seinen eigenen Kampfstil, der sich durch Akrobatik und komödiantische Einlagen auszeichnet und sich so von Bruce Lees auf Ernsthaftigkeit beruhendem Stil wesentlich unterscheidet.

Martial Arts Artist
Kurzbeschreibung

Filminhalt:

Eine sagenumwobene Legende führt Chinas größten Archäologen Professor Chan mit einer indischen Kollegin zusammen. Mit Unterstützung von Schatzjäger Jones und verfolgt vom skrupellosen Randall brechen sich nach Tibet auf, von wo sie ihre mit spektakulären Stunts gespickte Schatzsuche über Dubai bis nach Indien führt. Hier findet vor sagenhafter Kulisse endlich zusammen, was zusammen gehört: Kung Fu und Yoga.