Live Action Adaptionen sind in den letzten zwei Jahren richtig zum Renner geworden und bringen widererwartend doch recht gute Filme ins Kino. Sicherlich ist nicht jede Adaption gut und ansprechend, aber die Zeiten haben sich ein wenig geändert und man geht weg vom schnellen Euro/Yen und produziert doch recht ansprechend, was mein letztes Review zu „Attack on Titan“ gezeigt hat.

Und auch bei „Parasyte“ war ich gespannt, ob man die Animeserie aus dem Jahr 2014 eine ansprechende Realverfilmung spendiert. Und „Parasyte“ lässt mich eigentlich kaum negative Dinge finden.

Wie so oft, ist auch hier die Story etwas abgewandelt worden, um notwendige Kürzungen einbringen zu können. Dabei ist die Kürzung recht gut gelungen und ich habe in Teil 1 kaum etwas vermisst. Sicherlich ist es ungewohnt, dass Shinichi hier als Halbwaise aufwächst, wobei in der Serie seine Eltern ja eigentlich leben. Aber diese Änderung hat storytechnisch kaum Auswirkungen, so mir inhaltlich wenig gefehlt hat. Einziges Manko bei der inhaltlichen Umsetzung…. manchmal wird die Story zu schnell erzählt und es wird nicht ganz klar, über welchen Zeitraum die Alieninvasion läuft. Das ist etwas schade, denn die Leute, die die Serie nicht kennen, werden sich etwas unbehaglich fühlen, bei dem Erzähltempo.

Sehr schön ist die Umsetzung der Spezialeffekte und auch an Gore-Effekten hat man hier zum Glück nicht gespart. Sowohl Migi als auch die anderen Aliens sind gut umgesetzt, die Gore-Effekte sind angemessen und nicht zu brutal dargestellt. Die Schauspieler agieren alle sehr gut und erfreulicherweise fehlt das typische Overacting hier mal ganz. Ernstzunehmende Schauspieler spielen ernstzunehmende Rollen und arbeiten dabei ein wenig das Thema „Mensch sein“ auf, wobei hier nur an der Oberfläche gekratzt wird. Aber es handelt sich ja schließlich auch erst um den ersten Teil. Tiefgründiger dürfte es hoffentlich im zweiten Teil werden.

Fazit
Empfehlenswert 3,3 von 5

Mit "Parasyte Teil 1" kommt eine Live Action Adaption auf die Bildschirme, die sich sehr gut am Original-Anime aus dem Jahr 2014 orientiert. Mit einigen kleinen Änderungen wird ein durchaus gute Story erzählt, die sich zwar "noch" nicht viel mit dem eigentlichen Thema aus dem Anime/Manga beschäftigt hat. Allerdings folgt ja noch der zweite Teil und der kann mich noch richtig überraschen. Hoffe ich zumindest.

Parasyte Pt. 1 - Official Live-Action Trailer

Filminhalt:

In Shinichi Izumis Welt geht alles seinen gewohnten Gang – bis ihn eines Abends eine rätselhafte Kreatur befällt. Nachdem er sich noch dagegen wehren kann, dass ihm das Untier in die Nase kriecht, hat es sich einen Weg in seinen Arm gebahnt. Nur mit Mühe kann er verhindern, dass es in sein Gehirn vordringt. Schon am nächsten Tag spürt Shinichi, dass mit seiner Hand etwas nicht stimmt und macht eine beängstigende Feststellung: In ihr hat sich ein furchterregender Parasit namens „Migi“ eingenistet. Schon bald muss Shinichi realisieren, dass er nicht das einzige Opfer ist, denn unzählige Parasiten haben sich in Menschengehirne eingenistet. Und der blutige Horrortrip hat erst begonnen …

Releasedatum: 2016-10-28

Live Action Film "Parasyte Teil 1"

Parasyte - The Movie Part 1

Fantasy Horror Real-Film

Releasedatum: 2016-10-28   Produktionsjahr:
Laufzeit:
Publisher: Kazé


Shota Sometani

Geboren in Tokyo, Japan am 1992-09-03

Shota Sometani (染谷 将太 Sometani Shōta) is a Japanese actor from Koto, Tokyo. He is known for his roles in Himizu and Parasyte.

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Takashi Yamazaki

Geboren in Matsumoto, Japan am 1964-06-12

Takashi Yamazaki (山崎 貴 Yamazaki Takashi, born June 12, 1964 in Matsumoto, Nagano) is a Japanese film director, screenwriter and visual effects director. He won the Best Director and Best Screenplay prizes at the Japanese Academy Awards in 2006 for Always: Sunset on Third Street.[1] He is a member of the animation and film visual effects studio Shirogumi.

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Kurzbeschreibung

Filminhalt:

In Shinichi Izumis Welt geht alles seinen gewohnten Gang – bis ihn eines Abends eine rätselhafte Kreatur befällt. Nachdem er sich noch dagegen wehren kann, dass ihm das Untier in die Nase kriecht, hat es sich einen Weg in seinen Arm gebahnt. Nur mit Mühe kann er verhindern, dass es in sein Gehirn vordringt. Schon am nächsten Tag spürt Shinichi, dass mit seiner Hand etwas nicht stimmt und macht eine beängstigende Feststellung: In ihr hat sich ein furchterregender Parasit namens „Migi“ eingenistet. Schon bald muss Shinichi realisieren, dass er nicht das einzige Opfer ist, denn unzählige Parasiten haben sich in Menschengehirne eingenistet. Und der blutige Horrortrip hat erst begonnen …