Realverfilmungen im Anime und Computerspielbereich leiden immer unter dem Vorurteil, dass diese nicht gut umgesetzt sind und oftmals viel vom Original vermissen lassen. Im Manga- und Animebereich kommt dann noch erschwerend hinzu, dass die japanische Herangehensweise an so eine Realverfilmung oft daran scheitert, dass man versucht, den Look des Animes nachzueifern, was dann oft in einem „amateurhaften Cosplayfilm“ endet und so gab es in der Vergangenheit kaum sehenswerte Realverfilmungen.

„Rurouni Kenshin“ aus dem Jahr 2012 ist eine Live-Action-Umsetzung, die auf einer gleichnamigen Mangaserie beruht, die 1994 entstand und bis 1999 mit insgesamt 28 Ausgaben fortgeführt wurde. 1996 entstand eine 3 Staffeln umfassende Animeserie und ein abendfüllender Kinofilm entstand 1997.

Die Originalhandlung ist in 4 Teile unterteilt und beginnt mit einer Vorgeschichte. Es folgten das „Tokio“ und „Kyoto“-Kapitel und das Ende erfolgte mit dem Jinchu-Kapitel, wobei die Realverfilmung zu „Rurouni Kenshin“ zeitlich die ersten beiden Kapitel umfasst.

Dabei ist die Filmumsetzung von „Rurouni Kenshin“ recht nah an der Originalgeschichte, wobei einige Elemente auf die späteren Fortsetzungen „verschoben“ wurden, was aber den Filmspaß nicht mindert und eher positiv anzumerken ist. Denn die Verschiebung bringt den Vorteil, dass man etwas mehr Zeit hat, die Charaktere ordentlich einzuführen und das gelingt den Machern hier sehr gut.

Die Geschichte wird dabei mit einem sehr guten, angemessenen Tempo erzählt und man hat zu keiner Zeit das Gefühl, etwas gehe zu langsam oder zu schnell voran. Die Schauspieler sind sehr überzeugend und gepaart mit dem wundervollen und liebsam umgesetzten Setting macht der Film richtig viel Spaß. Auch schön zu sehen, dass man auch in Japan mal in der Lage ist, ordentlich choreografierte Kampfszenen zu entwickeln, die sichtbar etwas mehr von den Schauspielern abfordern.

Etwas wehmütig schau ich auf die Besetzung der Rolle des „Opiumbarons“, der sich leider oft als Fremdkörper in diesem Film bemerkbar machte und nicht ganz so ins Gesamtkonzept passen will. Ich weiß nicht, woran dies gelegen hat, aber in den Szenen, wo dieser Charakter auftauchte, wirkte das Ganze mehr als Slapstick als nach Schauspiel und ein anderer Umgang mit dieser doch wichtigen Person, wäre wünschenswert gewesen.

Die Synchronisation war hier dann auch recht angemessen. Die Stimmenbesetzung war gut gewählt, die Umsetzung klasse und auch die Dialoge waren sehr passend gewählt.

Rurouni Kenshin - Trailer (Deutsch | German) | HD

Fazit:
Empfehlenswert 3.2 von 5

Mit „Rurouni Kenshin“ haben wir eine durchaus gelungene Realverfilmung vorliegen, die im Gesamtkonzept recht stimmig ist und eigentlich kaum Ansätze für Kritik übrig lässt. Die Besetzungsliste ist gut, das Setting super und die Handlung ist recht nah an der Vorlage, so dass sowohl Fans als auch Neulinge hier Ihren Spaß haben werden.

Basierend auf den Werken von Kultautor Nobuhiro Watsuki, schickt Regisseur Keishi Otomo in der perfekt umgesetzten Realfilm-Adaption den geheimnisvollen Schwertkämpfer auf waghalsige Missionen. Dabei werden die furiosen Schwertkampfszenen und die detailgetreuen Sets nicht nur langjährige Kenshin-Fans begeistern!

Inhalt:

Japan, 1878: Das Land öffnet sich nach jahrhundertelanger Isolation dem Westen. In diesen Zeiten des Aufruhrs versucht der friedliebende Samurai Kenshin, seine dunkle Vergangenheit als Killer im Dienste der Regierung zu vergessen. Nachdem er in Tokio ein Komplott verhindert, bei dem ein unheimlicher Attentäter unter seinem alten Decknamen reihenweise Menschen exekutiert, erhält er einen finalen Auftrag: Der größenwahnsinnige Auftragsmörder Shishio will einen Staatsstreich anzetteln und das Land im Chaos versinken lassen. Kenshin macht sich auf den Weg nach Kyoto, um sich dem ebenbürtigen Schwertkämpfer entgegenzustellen. Doch wie soll er ihn aufhalten, wenn Kenshin doch geschworen hat, nie wieder ein Menschenleben zu nehmen?

Releasedatum: 2015-11-27

Rurouni Kenshin Trilogy

るろうに剣心 -明治剣客浪漫譚

Martial Arts Abenteuer Real-Film

Releasedatum: 2015-11-27
Publisher: Splendid Film


Takeru Satoh

Geboren in Iwatsuki-ku, Saitama, Japan am 1989-03-21 00:00:00

Takeru Satoh (佐藤 健 Satō Takeru?, born 21 March 1989) is a Japanese actor. He is best known for his leading role as Ryotaro Nogami in the Kamen Rider Den-O franchise, and as Himura Kenshin in the Rurouni Kenshin live-adaptation film and its sequels. (Quelle: Wikipedia)

Satoh was scouted by an agent from Amuse, Inc. in Harajuku in Tokyo when he was in senior high school,[1] and made his debut in 2006.[2] His first drama was Princess Princess D (TV Asahi) where he played the role of Toru Kouno. In 2007, he guest-starred in Shinigami no Ballad (Kentarō Ishihara) and gained popularity in the seventeenth installment of the Kamen Rider series as Ryotaro Nogami. Satoh attributes the popularity of Den-O to its comedic timing.[3] Following the success and popularity of Kamen Rider Den-O and a further two films, in spring 2008, Satoh starred in the award-winning TBS drama Rookies as Yuya Okada. Okada belongs to a group of delinquents in a baseball club who are suspended from playing due to a previous violent match. Under their new teacher's guidance, the wayward club members rediscover their dream of going to the Koshien high school baseball tournament. Satoh considers his role in Rookies to be his breakout role even though he only played a minor supporting role.[4] This was due to the fact that Rookies reached a much larger audience than any of his previous works as the drama was shown on prime time television. Satoh also featured in the special episode of Rookies and starred in the live-action in the summer of 2009. Satoh reprised his role as Ryotaro (Den-O) in the third film of Kamen Rider Den-O in October 2008. This was Satoh's last time playing Ryotaro. During the same month, he starred in the drama Bloody Monday, based on the manga with the same name. He played Otoya Kujo, the best friend of main protagonist Fujimaru Takagi, who is played by fellow Amuse member and real life good friend Haruma Miura.[5] In early 2009, Satoh starred in Mei-chan no Shitsuji as Kento Shibata. His character decides to enroll in a butler school so that he can stay close to childhood friend Mei Shinonome, who attends St. Lucia Girls' Academy, where all the students have butlers. His role in this drama is a firm favorite with fans. He starred in the film Goemon in summer 2009, and also guest-starred on TV shows, Mr. Brain, True Horror Stories and MW Dai-0-sho. In 2010, he played Okada Izō in his first Taiga drama Ryōmaden and had a major supporting role in the film Beck co-starring Hiro Mizushima and Osamu Mukai,[6] both of them being his co-stars from Mei-chan no Shitsuji. Following the release of the film, Satoh landed his first leading role on prime time television with teen drama Q10. Takeru Satoh at Rurouni Kenshin press conference in Manila, Philippines, in August 2014 On 28 June 2011, he was confirmed to star as Himura Kenshin in the live action adaptation of the highly popular Rurouni Kenshin manga series.[7] Released in August 2012, the film grossed a total of 3.01 billion yen at the domestic box office.[8] Satoh made his stage debut as Romeo with the Japanese adaptation of Shakespearean classic Romeo and Juliet in May 2012. His subsequent project Tonbi was a drama series based on a novel by Shigematsu Kiyoshi. He then starred in Real, a science fiction mystery movie directed by Kiyoshi Kurosawa, as well as The Liar and His Lover, a live-adaptation film based on the manga Kanojo wa Uso o Aishisugiteru. In 2014, Satoh played the role of a rookie detective in Fuji TV's Bitter Blood.[9] He reprised the role of Kenshin in two sequel films of the Rurouni Kenshin live action franchise, Kyoto Inferno and The Legend Ends, both of which were released in 2014.[10][11] He has completed filming the films Bakuman and If Cats Disappeared from the World (working title), with scheduled release dates in 2015 and 2016 respectively.[12][13] He, alongside Rurouni Kenshin co-stars Emi Takei, Munetaka Aoki, and director Keishi Otomo was appointed as "Cultur

Yu Aoi

Geboren in Kasuga, Japan am 1985-08-17 00:00:00

Ihr Filmdebüt hatte sie 2001 als Shiori Tsuda in Shunji Iwais Film All About Lily Chou-Chou. Anschließend porträtierte sie Tetsuko Arisugawa in Hana to Alice (2004), ebenfalls unter der Regie von Iwai, Kimiko Tanigawa in dem Tanzfilm Hula Girls. Für Otoko-tachi no Yamato und Hula Girls wurde sie 2007 als Beste Nebendarstellerin für den Japanese Academy Award nominiert, unterlag aber Sumiko Fuji die ebenfalls mit Hula Girls nominiert wurde. Sie wurde aber mit sieben weiteren als Bester Nachwuchsdarsteller geehrt.

2006 spielte sie die Rolle der Hagumi Hanamoto in der Verfilmung des Mangas Honey and Clover.

Insgesamt spielte sie in etwa 20 Serien und 40 Filmen mit. (Quelle: Wikipedia)

Emi Takei

Geboren in Nagoya, Japan am 1993-12-25 00:00:00

Näheres zu Emi Takei auf Wikipedia

Teruyuki Kagawa

Geboren in Kagawa am 1965-12-07 00:00:00

Teruyuki Kagawa (jap. 香川 照之, Kagawa Teruyuki; * 7. Dezember 1965 in der Präfektur Tokio) ist ein japanischer Schauspieler.

keine
Kurzbeschreibung

Basierend auf den Werken von Kultautor Nobuhiro Watsuki, schickt Regisseur Keishi Otomo in der perfekt umgesetzten Realfilm-Adaption den geheimnisvollen Schwertkämpfer auf waghalsige Missionen. Dabei werden die furiosen Schwertkampfszenen und die detailgetreuen Sets nicht nur langjährige Kenshin-Fans begeistern!

Inhalt:

Japan, 1878: Das Land öffnet sich nach jahrhundertelanger Isolation dem Westen. In diesen Zeiten des Aufruhrs versucht der friedliebende Samurai Kenshin, seine dunkle Vergangenheit als Killer im Dienste der Regierung zu vergessen. Nachdem er in Tokio ein Komplott verhindert, bei dem ein unheimlicher Attentäter unter seinem alten Decknamen reihenweise Menschen exekutiert, erhält er einen finalen Auftrag: Der größenwahnsinnige Auftragsmörder Shishio will einen Staatsstreich anzetteln und das Land im Chaos versinken lassen. Kenshin macht sich auf den Weg nach Kyoto, um sich dem ebenbürtigen Schwertkämpfer entgegenzustellen. Doch wie soll er ihn aufhalten, wenn Kenshin doch geschworen hat, nie wieder ein Menschenleben zu nehmen?