Fan Bingbing trennt sich von ihrem langjährigen Verlobten Li Chen

Am Donnerstag teilte die international bekannte Schauspielerin Fan Bingbing auf ihrem Weibo-Account (das asiatische Pendant zu Twitter) mit, dass sie sich von Ihrem Verlobten, dem Schauspieler Li Chen, getrennt hat. Diese Nachricht schlug in China ein, wie eine Bombe, denn sie gehört zu den bestbezahltesten Schauspielerinen in China und hat weltweit eine große Fangemeinde. Internationalen Ruhm erlangte sie durch die Rolle der "Blink" in "X-Men Zukunft ist Vergangenheit".

Schon letztes Jahr wurde es recht tubulent um Fan Bingbing, als diese ganz plötzlich aus der Öffentlichkeit verschwand und alle ihre Filmprojekte zurückgestellt wurden. Später im Jahr stellte sich dann heraus, das Fan Bingbing ein Verfahren wegen Steuerhinterziehung über sich ergehen lassen musste und daher von der chinesischen Regierung an einen geheimen Ort gebracht wurde, um dann das Ermittlungsverfahren durchzuführen. Als bestbezahlteste Schauspielerin China´s war es wohl absicht, an Ihr ein Exempel zu statuieren und den anderen Mitarbeiter in der Filmindustrie zu zeigen, dass die chinessiche Regierung hier hart durchgreift. Am Ende des Jahres zeigt sich Fan Bingbing dann auch mit einer offensichtlich erzwungenen Entschulidgung wieder in der Öffentlichkeit und hat seitdem auch etwas Schwierigkeiten, ihre Karriere wieder zu starten.

Ob die Verlobung nun damit in Zusammenhang steht, kann zwar nicht bestätigt werden. Aber auch wenn es nicht wirklich der Grund für die Trennung ist, wird es doch eine kleine Auswirkung gehabt haben. Dazu kommt noch, dass Li Chen selbst etwas Karriereprobleme hat.

Der aus "Aftershock" bekannte Schauspieler spielt in dem Kriegsdrama "The 100 Hundred" mit, der letzte Woche eigentlich in den chinesischen Kinos starten sollte. Dieser Kinostart wurde jedoch nun abgesagt, Offizielle Gründe für die Terminverschiebung bzw. Absage wurden nicht mitgeteilt. Gerüchte sagen aber aus, dass der Druck der chinessichen Regierung, die den Film zensieren wollen, der Grund für die plötzliche Absage sind. Da zeigt sich wieder, dass die "Filmproduktion" in China kein einfaches Unterfangen ist.

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