Review zu "Fireball"

Titel: Fireball
Originaltitel: ท้าชน

Publisher: Splendid Film
Rezensionsexemplar: VerkaufsDVD (eigene Anschaffung)

Produktionsland: Thailand 2008
Veröffentlichungsdatum: 27.11.2009
Genre: Martial Arts
Spieldauer: ca.93 Minuten

Rezension

Inhaltsangabe:

Tai wird aus dem Gefängnis entlassen und findet seinen Zwillingsbruder Tan mit schweren Verletzungen im Koma liegend. Schuld daran ist Tun, der ihn bei den brutalen Cage-Fights in der Welt von "Fireball" zusammenschlug. Bei diesem verbotenen und auf den Regeln des Basketballs basierenden Sport wollte Tan ein Preisgeld erkämpfen, um damit Tai aus der Haft freizukaufen. Auf Rache sinnend, gibt sich Tai fortan als sein Bruder aus und schließt sich dem Team von Den an. Dort erlernt er die notwendige Technik, um sich mit ihnen Runde für Runde in der hitzigen Arena durchzusetzen - immer den finalen Showdown gegen die Mannschaft von Tun vor Augen...

In dem Martial-Arts-Film "Fireball" aus dem Jahr 2008 von Thanakorn Pongsuwan gehts es um eine Basketballvariante, in der es keine Regeln gibt und es ist alles erlaubt, um an den Ball zu kommen und im gegnerischen Korb zu versenken. Was sich auf dem Papier dann vielversprechend anhört, ist hier dann alles andere als interessant umgesetzt.

Die Story ist sehr einfach gestrickt, was grundsätzlich erstmal ok währe, wenn dann die restliche Umsetzung den Zuschauer bei der Stange halten würde. Natürlich steht in diesem thailändischen Actionfilm wieder einmal Muay Thai im Mittelpunkt und es ist auch entsprechend stylisch umgesetzt. Leider hat der Kameramann sichtlich Probleme, alles wirklich gut einzufangen und so bekommt man eine wirres Bildergewackel auf den Bildschirm geboten, was durch komische Schnitte noch undurchsichtiger wird. Gerade bei einigen Massenschlägereien kann der Zuschauer gar nicht folgen, was irgendwie nicht wirlich spass macht. Dazu kommt noch, dass die deutsche "Special Editon" in der Amazia Collection satte 4,5 Minuten gekürzt ist, was etwas schade ist, denn was übrig bleibt ist für einen 18er Film doch recht harmlos.

Das sich der Regisseur dann neben der dauernden Wackelkamera, die eh schon dazu führt, das man nichts sieht, dass große Finale dann noch in eine Arena bei Nacht verlegt und das bei Scheinwerferlicht zeigt eigentlich, dass er selbst von seinem Film nicht besonders überzeugt gewesen sein mag, denn das Beste am Film, die Action, will er noch "kaschieren".

Ein langweiliger Plot ohne große Charakterentwicklung, gepaart mit Wackelkamera und Aktion, der man nicht folgen kann, führt letztendlich lediglich zu einer Durchschnittswertung und das auch nur im "unteren" Bereich.

 

 

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Fazit
durchschnitt 2.6 von 5

Ein langweiliger Plot ohne große Charakterentwicklung, gepaart mit Wackelkamera und Aktion, der man nicht folgen kann, führt letztendlich zu einer Durchschnittswertung und das auch nur im "unteren" Bereich.
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