Kinoreview zu "Pokemon: Meisterdetektiv Pikachu"

Titel: Pokemon: Meisterdetektiv Pikachu
Originaltitel: Pokemon: Detective Pikachu

Publisher: Warner Brothers
Rezensionsexemplar: Kinovorstellung

Produktionsland: Japan/USA 2018
Veröffentlichungsdatum: Kinostart 09.05.2019
Genre: Live-Action-Film
Spieldauer: ca. 104 Minuten

Rezension

Inhaltsangabe:

Als der Meisterdetektiv Harry Goodman auf rätselhafte Weise verschwindet, will sein Sohn Tim (Justice Smith) herauszufinden, was geschehen ist. Bei seinen Ermittlungen hilft ihm Harrys ehemaliger Pokémon-Partner, Detektiv Pikachu (Ryan Reynold), eine naseweise, aber niedliche Superspürnase. Da Tim als Einziger Pikachu verstehen kann, müssen sich die beiden zusammen auf ein spannendes Abenteuer begeben, um das vertrackte Rätsel zu lösen. In den neonstrahlenden Straßen von Ryme City – einer ausufernden, modernen Metropole, in der Menschen und Pokémon in einer hyperrealistischen Welt Seite an Seite leben – treffen sie auch auf verschiedenste Pokémoncharaktere und decken eine Verschwörung auf, die das friedliche Zusammenleben und das gesamte Pokémon-Universum bedroht.

Live-Action-Umsetzungen von Animes oder auch Computerspielen sind ja oft mit Vorsicht zu geniessen, da die Qualität doch meistens zu wünschen übrig lässt. Aber bereits im Vorfeld konnten die Trailer zu "Meisterdetektiv Pikachu" einige Zweifel ausmerzen und auch der vollständige Film war überraschend.

Man merkt von Beginn an, dass hier Leute am Werk waren, die sich mit Pikachu und insbesondere Pokemon auskennen, denn der gesamte Film ist nur so mit kleinen Anspielungen gespickt, die nur wirklichen Kennern aufgefallen sein dürften. Das eine solche Live-Action-Umsetzung dann nicht ohne CGI auskommen kann, war klar. Aber was man hier geboten bekommt, ist überaus sehenswert und macht richtig viel Spass. Gerade der Hauptprotagonist Pikachu ist so überaus niedlich umgesetzt, dass eine Freude ist, ihm zuzuschauen. Auch des Setting und die gesamte Kulisse bilden absolut eine Einheit, so dass man vollends in die Welt der Pokemon eintauchen kann.

Nicht so gut ist die inhaltliche Komponente, denn die Story ist absolut vorhersehbar und ist an vielen Stellen mit Logiklücken gespickt, so das ein aufmerksamer Zuschauer schnell irritiert ist. Die einzige Storywendung ist dann auch noch so platt, dass Spannung nicht wirklich aufkommen will. Die deutsche Synchro leidet dann auch ein wenig unter der Stimme von Dennis Schmidt-Foß, denn auch wenn im Original Ryan Reynolds Pikachu die Stimme verleiht, so kann Dennis Schmidt-Foß hier die Originalsynchro nicht aufwerten.

Insgesamt ist "Meisterdetektiv Pikachu" eine witzige Familienunterhaltung, die technisch nichts zu wünschen übrig lässt, aber inhaltlich sehr vorhersehbar ist und mit Logiklücken daher kommt.

 

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Fazit
empfehlenswert 3.1 von 5

Hochwertige Live-Action-Umsetzung des Videospiels "Meisterdetektiv Pikachu" mit tollen CGI-Effekten. Allerdings gibt es auch inhaltliche Schwächen und einige Logikfehler, die allerdings dem Zielpublikum kaum auffallen dürften.
Pokémon: Detective Pikachu
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