Naomi Kawase

Naomi Kawase

Geburtsdatum
30.05.1969
Sterbedatum
Geburtsname
Auch bekannt als
Sentō Naomi / 仙頭直美
Kawase Naomi / 河瀨直美
Geburtsort
Nara, Japan
Land
Japan

Naomi Kawase (jap. 河瀬 直美, Kawase Naomi; * 30. Mai 1969 in Nara, Präfektur Nara) ist eine japanische Filmregisseurin. Bei uns ist sie vor allem durch die Filme Still the Water, Kirschblüten und rote Bohnen und Radiance bekannt.

Ihr Spielfilmdebüt gab Kawase, die die Drehbücher zu all ihren Filmen selbst verfasst, 1996 mit Moe no Suzaku. Der Kameramann Masaki Tamura schlug das Projekt den Produzenten vor, weil er von den 8-mm-Arbeiten der Regisseurin beeindruckt war. Der 35-mm-Film lief auf zahlreichen Filmfestivals und gewann einige internationale Auszeichnungen, wie etwa den FIPRESCI-Preis auf dem International Film Festival Rotterdam und die Goldene Kamera, eine Auszeichnung für den besten Erstlingsfilm, bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes.

Den FIPRESCI-Preis auf dem Internationalen Filmfestival von Locarno brachte ihr der Film Hotaru (2000) ein. Es folgte 2002 der Dokumentarfilm Tanz der Erinnerung, in dem Kawase regelmäßig den an Magenkrebs leidenden, bekannten Fotografen Kazuo Nishii bis zu seinem Tod besucht..

Ihr Spielfilm Still the Water (Futatsume No Mado), eine Ko-Produktion mit Arte France Cinéma, lief 2014 ebenfalls im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes und gewann 2015 den Hauptpreis des Internationalen Frauenfilmfestivals in Dortmund.

2016 wurde sie als Jurypräsident der Kurzfilmjury und der Reihe Cinéfondation bei den 69. Internationale Filmfestspiele von Cannes ausgewählt. Ein Jahr später wurde sie für Hikari (englischsprachiger Festivaltitel: Radiance) zum fünften Mal in den Wettbewerb um die Goldene Palme eingeladen. Das Liebesdrama handelt von einer Autorin für Audiodeskription (dargestellt von Ayame Misaki), die sich in einen erblindenden Fotografen (Masatoshi Nagase) verliebt.

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Filme mit Naomi Kawase: