"Ramen Shop" ab 06.06.2019 in den deutschen Kinos

Von Familiengeheimnissen und zaubrischen Rezepten – RAMEN SHOP ist einfühlsames und sinnliches Kino aus Fernost. RAMEN SHOP erzählt von der Suche eines jungen Menschen nach einem Platz in der Welt und nimmt uns mit auf eine köstliche Bildungsreise in die Küchen und Seelen Japans.


Ab dem 06.06.2019 läuft "Ramen Shop" über Neue Visionen Filmverleih in den deutschen Kinos. Der Film entstand 2018 unter der Regie von Eric Khoo mit Takumi Saitoh, Seiko Matsuda, Mark Lee, Jeanette Aw, Tsuyoshi Ihara, Tetsuya Bessho und Beatrice Chien in den Hauptrollen.

Über den Regisseur

Eric Khoo ist Geschäftsführer der Produktionsfirmen Zhao Wei Films und Gorylah Pictures. Er war der erste Singapurer, dessen Filme zu großen Filmfestivals wie die Internationalen Filmfestspiele von Berlin, Venedig und Cannes eingeladen wurden. Im Jahr 2008 erhielt Eric Khoo den Ehrentitel Chevalier de l‘Ordre des Arts et des Lettres vom französischen Kulturminister. Sein Spielfilm MY MAGIC (2008) feierte Premiere im Wettbewerb der Filmfestspiele in Cannes. Auch sein Animationsfilm TATSUMI (2011) wurde zu den Filmfestspielen in Cannes eingeladen und feierte seine US-Premiere im Museum of Modern Art (MoMA). Sein Spielfilm IN THE ROOM aus dem Jahr 2015 feierte seine Weltpremiere auf dem Filmfestival von Toronto und der Film WANTON MEE (2016) wurde in der Sektion „Kulinarisches Kino“ der Berlinale gezeigt. Eric Khoo war Jurypräsident von großen internationalen Filmfestivals wie Locarno, Rotterdam und der Hong Kong Asian Film Awards und 2017 war er Mitglied der Jury des Kurzfilmwettbewerbs in Cannes. Sein Werk wird in der Ausgabe „Take 100: The Future of Film: 100 New Directors“ vom Phaidon Verlag präsentiert.

Der Regisseur über den Film

Ich war schon immer von Lebensmitteln und der Rolle, die sie in unserem Leben spielen, fasziniert. Wie der bekannte Lebensmittelhistoriker Ben Rogers feststellt: „Das Essen ist, nach der Sprache, der wichtigste Träger der kulturellen Identität“. Ich bin der Meinung, dass die Bedeutung darüber hinaus geht: es definiert, wer wir sind und prägt zugleich unsere Lebensweise. Außerdem glaube ich, dass das Essen einheitsstiftend ist. Es hat die Macht, Menschen unter den unerwartetsten Bedingungen zusammenzubringen. Die Arbeit begann, als ich von dem Freund und Produzent Yutaka Tachibana aufgefordert wurde, ein Projekt zum 50. Jubiläum diplomatischer Beziehungen zwischen Japan und Singapur zu entwickeln. Ich hatte das Gefühl, dass das Essen die perfekte Schnittstelle darstellte, denn in beiden Ländern liebt man gutes Essen und beide Länder verfügen über einen großen Schatz an Traditionen, der mich sehr interessierte. So haben wir angefangen, zu recherchieren mit dem Ziel, diejenigen Gerichte herauszusuchen, die sich in unsere Geschichte integrieren lassen könnten. Wir entschieden uns für zwei repräsentative Gerichte aus jedem Land, nämlich Bak Kut Teh und Ramen. Im Film geht es um Toleranz, Vergebung und Versöhnung. Er erzählt vom Wert menschlicher Beziehungen und vom Wert der Beziehungen zwischen Menschen und dem Essen. Ich möchte den Fokus darauf legen, dass das Essen – über seine lebenswichtige Funktion hinaus – das Herz erwärmen und die Seele ernähren kann.

Kommentar der Schauspieler

Takumi Saitoh in der Rolle von Masato: Ich habe das Drehbuch gelesen, ohne die Geschichte der Suppe Bak Kut Teh zu kennen. Ich kannte auch die Geschichte von Ramen nicht. Nachdem ich das Drehbuch gelesen hatte, fand ich heraus, dass beide für ihre Herkunftsländer typische Gerichte sind und eine Geschichte haben, dass beide als Hausmannskost für die Arbeiterschaft entwickelt wurden. Es ist eine Geschichte, die diese lokalen Speisen im wahrsten Sinne des Wortes verbindet. Und diese Verbindung erstreckt sich auch auf die Verbindung zwischen Japan und Singapur. Masato ist ein Symbol für diese Verbindung. Ich finde die Geschichte tiefgründig, da hinter jedem Element eine Bedeutung steckt.

Seiko Matsuda in der Rolle von Miki: Man muss nicht erwähnen, dass er ein großartiger Regisseur ist. Als Mensch ist er einfach unglaublich. Er sprach ständig mit uns, kümmerte sich um uns und fragte uns, ob es uns gut geht. Wir waren wirklich dankbar für seine gewissenhafte Aufmerksamkeit. Während der Dreharbeiten kam er oft auf spontane Ideen. Es war eine Lernerfahrung. Ich konnte mich seinen Ideen auf natürliche Art anpassen und machte mir überhaupt keine Sorgen. Es war wunderbar.

Tsuyoshi Ihara in der Rolle von Kazuo: Ich habe mich sehr darüber gefreut, wie gewissenhaft das Team daran arbeitete, die Familienbindungen und menschlichen Beziehungen sehr detailreich über die Kulinarik darzustellen.

Tetsuya Bessho in der Rolle von Akio: Man kann wohl sagen, dass Essen die wichtigste Quelle des Lebens ist. Und dieser Film macht das spürbar. Als ob er die japanische Kultur zeigt, so wie in einer Donburi- oder Ramenschale alle Zutaten zusammenkommen. Das Thema ist Ramen, unsere Seelennahrung, die auf der ganzen Welt immer beliebter wird. Obwohl Ramensuppe ein Symbol Japans ist, beinhaltet sie die Essenz Asiens. Dieser Film zeigt diesen Aspekt besonders deutlich. Er unterhält uns nicht nur, sondern zeigt auch die Menschen hinter der Esskultur. Das können die Gerichte sein, die Sie an Ihre Mutter, die Familie oder die Heimatstadt erinnern.

(c) mm filmpresse GmbH

Tags
Ramen Shop
Ramen Shop
FSK
ab
0
freigegeben
情牽拉麵茶