Review zu "Bangkok Adrenalin"

Titel: Bangkok Adrenalin
Originaltitel: Bangkok Adrenaline

Publisher: Tiberius Film
Rezensionsexemplar: Verkaufs DVD
Produktionsland: Thailand 2009
Veröffentlichungsdatum: 10.09.2010
Genre: Martial-Arts
Spieldauer: ca. 88 Minuten

Rezension

Inhaltsangabe:

Vier amerikanische Rucksack-Touristen wollen in Thailand die Zeit ihres Lebens verbringen. Dumm nur, dass sie beim Glücksspiel nach einer Pechsträhne einem Kredithai eine unbezahlbar hohe Summe Geld schulden. Und wenn sie nicht innerhalb einer Woche das Geld auftreiben, haben sie die Killer auf ihren Fersen. Doch sie haben schon einen Plan: Sie entführen die Tochter eines Milliardärs und fordern zehn Millionen Lösegeld. Aber sie haben nicht damit gerechnet, dass der Milliardär sein Töchterchen loswerden will und dies nun als die total perfekte Gelegenheit ansieht. So werden aus den Entführern auf einmal die Beschützer der jungen Frau. Und das ist schwieriger als gedacht, denn die Killer sind schon auf ihren Fersen!

„Bangkok Adrenalin“ entstand unter der Regie von Raimund Huber mit Daniel O´Neill, Praya Lundberg, Gwion Jacob Miles, Conan Stevens und Raimund Huber in den Hauptrollen. Die Story ist mal etwa origineller und hat viel Potential. Leider wird dieses nicht voll ausgeschöpft.

Leider wirkt der Cast und die gesamte Umsetzung des Films etwas laienhaft. Die Darsteller beeindrucken kaum durch ihre schauspielerischen Fähigkeiten. Priya Suandokemai ist als nervige Millionärstochter überzeugend, Daniel O'Neill spielt einen der vier Rucksacktouristen und glänzt durch akrobatische Kampfkunstdarstellung (Muay Thai), Conan Stevens spielt den etwas dummen, verfressenen muskelbepackten Wrestling-Kampfstil-Typen irgendwie überzeugend und hat einige der witzigsten Momente des Films Gwion Jacob Miles kann nur durch seine Aktionszenen wirklich glänzen. Insgesamt setzt der Film auf einen typischen, stereotypischen Cast, der eigentlich etwas langweilt, weil man das schon so häufig gesehen hat.

Aber hier kommen die witzig eingestreuten Gags zum Tragen, die „Bangkok Adrenalin“ etwas auflockern. Insgesamt tut es dem Film richtig gut, dass er sich nicht zu ernst nimmt und so kann man ihm den einen oder anderen Patzer in der Umsetzung durchaus verzeihen.

Die Action dominiert den Film. Ständig gibt es Verfolgungsjagden und Kampfszenen zu sehen, die aber nicht so richtig fesseln, weil sich vieles wiederholt oder eben nicht besonders beeindruckend sind. Einzig Daniel O'Neill legt eine größere Bandbreite hin, aber auch hier lässt das Interesse irgendwann deutlich nach.

Die deutsche Synchronisation ist ein Greul. Man schaut sich den Film an und irgendwie schwebt der Tonteil abgehoben und leicht bezugslos darüber. Von der Stimmenauswahl und den Texten will ich erst gar nicht anfangen. „Bangkok Andrenalin“ ist wieder ein Filmbeispiel, bei dem die deutsche Synchronisation die Qualität des Films nach unten zieht. Zum glück liegt hier auch die englische Sprachfassung vor, die wesentlich angenehmer zu schauen ist.

„Adrenalin Bangkok“ ist ein Film, der sich ganz klar an „Martial Arts Fans“ richtet und auch nur diesen etwas gefallen dürft. Die dünne Story gepaart mit ein paar witzigen Gags und vielen Aktioneinlagen ist in Ordnung. Mehr aber nicht.

 

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Fazit
durchschnitt 2.7 von 5

„Adrenalin Bangkok“ ist ein Film, der sich ganz klar an „Martial Arts Fans“ richtet und auch nur diesen etwas gefallen dürft. Die dünne Story gepaart mit ein paar witzigen Gags und vielen Aktioneinlagen ist in Ordnung. Mehr aber nicht.
Bangkok Adrenalin
Bangkok Adrenalin
FSK
ab
16
freigegeben
Bangkok Adrenalin