Review zu "The Raid 2"

Titel: The Raid 2
Originaltitel: Serbuan maut 2

Publisher: Koch Media / Koch Films
Rezensionsexemplar: Verkaufs DVD / Verkaufs-Bluray Iko Uwais Triple Action
Produktionsland: Indonesien 2014
Veröffentlichungsdatum: 27.11.2014
Genre: Martial Arts, Aktion
Spieldauer: ca. 144 Minuten

Rezension

Inhaltsangabe:

Korruption und skrupellose Gewalt herrschen in der indonesischen Hauptstadt Jakarta - die mächtigen Mafia-Familien haben die Macht an sich gerissen, die Polizei muss tatenlos zusehen. Nur ein Mann ist bereit, alles zu riskieren, um die Kriminellen in die Knie zu zwingen: Der junge Cop Rama lässt sich als Undercover-Ermittler in die Organisation einschleusen, um das System von Innen heraus zu zerschlagen. Ramas Plan dafür ist so gefährlich wie explosiv, denn er möchte die verfeindeten Parteien zu einem vernichtenden Gangsterkrieg anstacheln.

Der zweite Teil knüpft nahtlos an die Ereignisse von „The Raid“ an. Nachdem er die Razzia auf ein mit Gangstern gefülltes Hochhaus überlebte hat, wartet gleich die nächste Herausforderung auf ihn. Er soll seine Verhaftung provozieren, um im Gefängnis undercover Kontakte zum Gangster-Sprössling Uco zu knüpfen, über den er sich dann Zugang zum mächtigen Syndikat von dessen Vater Bangun erhalten soll. Und als er nach zwei Jahren Haft endlich aus dem Knast kommt, schafft es der verdeckt ermittelnde Cop tatsächlich, eine wichtige Position in Banguns Verbrecherorganisation zu ergattern. Dieser erste Erfolg und alle weiteren Fortschritte werden für den jungen Familienvater Rama jedoch von der ständigen Angst überdeckt, als Polizeispitzel entlarvt zu werden und erneut muss sich Rama durch Scharen von Gegnern prügeln.

Es fällt sofort auf, dass die Story im zweiten Teil etwas mehr Substanz und Tief hat. Gareth Evans schafft es diesmal sogar, ein klein wenig Chrakterzeichnung und Charakterentwicklung in diesen Aktionfilm einzubauen, was inhaltlich wirklich Sinn ergibt. Leider verhakt sich Evans hier dann etwas in Widersprüche bzw. Logiklücken, so dass der aufmerksame Zuschauer etwas enttäuscht sein könnte. Storytechnisch empfand ich es schon zweifelhaft, dass Rama (Iko Uwais) direkt im Anschluss an die Geschehnisse des ersten Teils sich „freiwillig“ auf diesen Einsatz einspannen lässt. Vergessen sollte man ja hier nicht, dass er eigentlich als „Neuling“ im ersten Teil nur als „Kanonenfutter“ gedacht war und dazu noch seine Freundin hochschwanger auf Ihn zuhause wartete.  Auch der Zeitraum, über den die Ereignisse im zweiten Teil spielen, ist nicht wirklich ersichtlich. Für mich ist der zweite Teil inhaltlich ganz klar schwächer, insbesondere dann, wenn man noch das schwache Finale mit beachtet.

Die Aktion und Martial-Arts Einlagen sind über dies wieder gewalttätiger und kompromisslos. Da hier nicht nur ein Gebäude im Mittelpunkt steht, sehen wir hier nun auch Verfolgungsjagden und insgesamt ist alles etwas abwechslungsreicher gestaltet. Allerdings war die Aktion nicht ganz so dynamisch und es fehlt Iko Uwais hier ein gleichwertiger „Antagonist“, so das insgesamt „The Raid 2“ etwas schlechter im Gesamtergebnis abschneidet.

In Bezug auf die deutsche Lokalisierung hat Koch Media hier wieder alles richtig gemacht und man kann dankbar sein, dass die bekannten Synchronsprecher aus dem ersten Teil (soweit notwendig), wieder mit an Bord waren.

Ein würdiger Nachfolger, der jedoch im Vergleich zum ersten Teil etwas schlechter abschneidet.

 

Fazit
empfehlenswert 3.5 von 5

Ein würdiger Nachfolger, der jedoch im Vergleich zum ersten Teil etwas schlechter abschneidet.
The Raid 2
The Raid 2
FSK
ab
18
freigegeben
Serbuan maut 2 - Berandal