Review zu "The Witch: Subversion"

Titel: The Witch: Subversion
Originaltitel:
마녀
Publisher: Splendid Film
Rezensionsexemplar: VerkaufsDVD (eigene Anschaffung)

Produktionsland: Südkorea 2019
Veröffentlichungsdatum: 23.08.20196
Genre: Mysteriethriller
Spieldauer: ca.125 Minuten

Rezension

Inhaltsangabe:

Ja-yoon führt ein normales Teenager-Leben auf dem Land und hilft ihren Eltern rund um Haus und Hof, wenn sie nicht gerade mit ihrer Freundin abhängt. Als sie sich entschließt, an einer überregionalen Talentshow teilzunehmen und ihr Gesicht bundesweit zu sehen ist, findet der ruhige Alltag ein jähes Ende. Fremde tauchen in Ja-yoons Dorf auf und geben vor, sie zu kennen. Eines Nachts spitzt sich die Lage zu: Bewaffnete Söldner dringen in Ja-yoons Haus ein. Um sich und ihre Eltern zu retten, erwachen in Ja-yoon verborgene und übernatürliche Fähigkeiten, es kommt zu einem Blutbad. Das missglückte Attentat markiert den Auftakt einer wahren Odyssee für das junge Mädchen …

Für diesen Genre Mix sind die Macher von „I Saw the Devil“ verantwortlich, der bekanntlich in Deutschland als Kultfilm gehandelt wird. Und schon im Vorfeld war die Hoffnung sehr groß, dass mit „The Witch: Subversion“ mal wieder ein etwas außergewöhnlicher Film nach Deutschland kommt. Und der Film hat die hohen Erwartungen tatsächlich noch getoppt.

Dabei ist der Beginn des Films nicht wirklich vielversprechend und man wird ohne große Einleitung oder Vorstellung von Charakteren in die Story geschmissen, die in der ersten Hälfte so vor sich hindümpelt. Aber man soll sich nicht täuschen lassen, denn der Film ist nicht nach herkömmlichem Muster erstellt worden und überrascht ganz plötzlich mit einer unvorhersehbaren Wendung.

Ab diesem Zeitpunkt beginnt ein überragendes Actionfeuerwerk mit hohem Buddy Count. Dabei wird die Spannung regelrecht in die Höhe getrieben und es macht einfach Spaß, der Hauptprotagonistin zu folgen.

Anfänglich war ich vom Cast nicht wirklich überzeugt, aber auch das änderte sich ab der Mitte des Films – denn hier kann gerade Kim Da-mi als „The Witch“ Koo Ja-yoon ihre Wandlungsfähigkeit unter Beweis stellen – und das sehr eindrucksvoll.

Der restliche Cast bleibt erstaunlich austauschbar, wobei aus inhaltlicher Sicht von diesen auch nicht viel abgefordert wird. Aufgrund der fehlenden Einleitung bleiben leider auch die verschiedenen Gruppen etwas undurchsichtig, aber das dürfte daran liegen, dass der Film als „Mehrteiler“ geplant ist und man sich hier einiges für den nächsten Teil aufspart, der auch schon in Arbeit ist.

Nicht ganz so überzeugend empfand ich die deutsche Synchronisation, denn wo die Schauspielerin Kim Da-mi ihre Wandlungsfähigkeit zeigt, kann die deutsche Synchronstimme hier nicht ganz mithalten. Aber das ist nur ein kleineres Problem, denn insgesamt gesehen, geht die Synchro in Ordnung.

Das Mediabook überzeugt dann auch mit vielen Extras und hat sogar noch einen Zusatzfilm „Swordbrothers“, der zwar schon etwas älter ist, aber durchaus überzeugen konnte.

„The Witch: Subversion“ hat mich in allen Belangen positiv überrascht und ist einer der besten Filme des Jahres 2019.

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Fazit
empfehlenswert 3.3 von 5

"The Witch: Subversion" überrascht auf der ganzen Linie. Es dauert zwar ein wenig, bis der Film sein Potential entfallt, aber ab diesem Punkt wird der Zuschauer regelrecht mitgerissen. Einer der besten Film in 2019
The Witch: Subversion
The Witch: Subversion
FSK
ab
16
freigegeben
마녀